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Tiefwasserzone im Gartenteich

Die Tiefwasserzone schließt an die Flachwasserzone an und bildet die tiefste Zone im Gartenteich. Oftmals wird die Tiefwasserzone im Anschluß an die Flachwasserzone, meist aus Platzgründen, zu steil angelegt. Ohne Fischbesatz sollte die Tiefwasserzone eine Tiefe von mindestens 70 cm haben. Bei Fischbesatz ist eine Tiefe von mindestens 120 cm notwendig.

Tiefwasserzone im Gartenteich

Tiefwasserzone

Die Tiefwasserzone beginnt nach der Flachwasserzone bei einer Wassertiefe von ca. 60 cm und sollte eine Tiefe von mindestens 70 cm – 90 cm haben. Werden Teichfische im Gartenteich gehalten, sollte die Tiefwasserzone bis auf eine Tiefe von 120 cm reichen und über 2m² Grundfläche verfügen. Besser ist jedoch eine Gesamttiefe von 150 cm. Dadurch ist Sichergestellt, dass in langen und kalten Wintern nicht die gesamte Teichfläche bis auf den Teichgrund zufriert und somit den Tod der Teichfische und anderer Lebewesen im Teich nach sich zieht. 

Aus Platzgründen fällt in vielen Teichen die Tiefwasserzone zu steil ab und der Übergang von der Flachwasserzone zur Tiefwasserzone wirkt dadurch abgehackt und unnatürlich. Besser ist es, die Tiefwasserzone mit einem Gefälle von etwa 40° abfallen zu lassen. Hier hält zwar direkt auf der Teichfolie kein Bodensubstrat, aber mit einer an die Teichfolie angebrachten Teichmatte können so Pflanzen aus der Flachwasserzone etwas in die Tiefwasserzone einwachsen und der Übergang wirkt natürlicher. 

Bei Teichen mit einer Tiefe von über 100 cm sollte zudem in dieser Höhe eine weitere Stufe angelegt werden. Auf dieser Stufe können dann Teichpflanzen wie z.B. Zwergseerosen oder andere Schwimmblattpflanzen gepflanzt werden. Eine weitere Abstufung der Tiefwasserzone bietet aber auch eine zusätzliche Sicherheit am Gartenteich. So fällt es Personen, allen voran Kindern, einfacher, den Teich zu verlassen, sollte jemand versehentlich in den Teich gefallen sein

Teichpflanzen in der Tiefwasserzone

Mit zunehmender Wassertiefe nimmt auch die Zahl der Teichpflanzen ab. Am bekanntesten sind wohl die Seerosen, die in der Tiefwasserzone zu finden sind. Neben den Seerosen gibt es aber auch anderen, sehr schöne Schwimmblattpflanzen, die über dem Wasserspiegel blühen.

Aber auch Teichpflanzen, die Nährstoffe aufnehmen und für den Teich wichtigen Sauerstoff produzieren, sind in der Tiefwasserzone heimisch. Hier zählt wohl die Wasserpest zu der bekanntesten Unterwasserpflanze. 

Bodensubstrat in der Tiefwasserzone

In der Tiefwasserzone kann man auf das Einbringen von Bodensubstrat verzichten. Teichpflanzen, die Bodengrund zum Wurzeln benötigen, pflanzt man am besten in Pflanzkörbe und stellt diese direkt auf den Teichgrund. Im Laufe der Zeit wird sich durch Ablagerungen auf dem Grund ohnehin eine Schlammschicht aus Sedimenten bilden. In Verbindung mit Bodensubtrat entsteht oft durch Sauerstoffmangel ein faulig riechender Schlamm.

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