Seerosen
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Das Grundwasser

Grundwasser wird direkt aus dem Boden nach oben gepumpt und über einen Schlauch in den Gartenteich abgeleitet.

Das Quellwasser

Quellwasser ist auch natürlichen Ursprungs und kann mithilfe einer Zisterne aufgefangen werden.

Das Leitungswasser

Wer genügend Geld ausgeben will, der kann seinen Teich auch bei chronischer Trockenheit mit dem Schlauch und Wasser aus der eigenen Leitung befüllen.

Das Regenwasser

Das Regenwasser kann in Regentonnen oder eigens dafür angelegten Zisternen aufgefangen und kontinuierlich gesammelt werden. Regenwasser hilft sehr gut gegen den Befall mit Algen, wenn man also die berühmte Entengrütze und einen Bewuchs mit Algen am Teichrand verhindern will, muss man auf Regenwasser zurückgreifen.

Welche Werte hat mein Wasser im Gartenteich?

Mittels eines Wassertests können Sie folgende Werte ermitteln. Nitrit, Nitrat, Eisen, Kalk, Phosphat, Gesamthärte und den pH-Wert. Informationen zu den einzelnen Werten und deren Bedeutung. Quelle: https://www.hauswasserwerk.net

PH-Wert

Ist der ph wert zu hart, dann wachsen gerne Algen im Teich. Der optimale pH-Wert für einen Teich liegt bei 7,5.

Nitrit – Wert

Wichtig ist der Nitrit-Wert, denn wer Goldfische oder Kois in seinem Gartenteich halten will, darf keinen zu hohen Nitrit-Wert in seinem Wasser haben. Denn ein zu hoher Nitrit-Wert ist für Fische und Kois giftig. Der Nitrit-Wert sollte unter 0,3 mg/l liegen.

Nitrat-Wert

Wenn der Nitratwert nicht stimmt, dann breiten sich ebenfalls Algen aus. Ein optimaler Wert liegt bei 25 Miligramm pro Liter.

Kalk-Wert

Enthält das Wasser viel Kalk, dann erhöht sich insgesamt die Wasserhärte des Wassers.
GH-Wert (allgemeine Wasserhärte)

Die allgemeine Wasserhärte des Teichs sollte einen Wert um die 12dH haben. Die Gesamthärte ist ein Indikator für die Konzentration an Magnesium und Kalzium im Wasser. Ist die Gesamthärte zu niedrig, dann ist das Wasser zu weich und insgesamt kann sich der Teich dann nicht weiter entwickeln, die Gesamthärte sollte zwischen 8 und 14 Grad Gesamthärte liegen, denn die Mineralien, die die Gesamthärte bilden, sollten mindestens bei 8 GH liegen, denn die Lebewesen verbrauchen die im Teichwasser enthaltenen Mineralien.

Phosphat-Wert (PO4)

Bereits 1 Gramm Phosphor im Teichwasser lassen 10 Kilogramm Algen wachsen. Das heißt, dass der Teich möglichst frei von Phosphaten sein sollte. Der Grenzwert für Phosphat liegt bei 0,03 Gramm pro Liter.

Drei Typen von Gartenteichen und deren Anforderungen

Der Koi-Teich

Wichtig ist, dass der gemessene Nitrit-Wert für den Koi-Teich nicht zu hoch ist. Denn werden Grenzwerte überschritten können sich die Kois und anderen Fische nicht richtig entwickeln. Der Koi-Teich lebt von einer hohen Gesamthärte, denn das Wasser muss ausreichend Mineralien enthalten, von denen die Fische leben können. Das Wasser sollte einen pH-Wert zwischen 6 und 8 aufweisen. Ganz entscheidend für den Koi-Teich ist die Bekämpfung von Algen, also der Phosphatgehalt des Wassers sollte möglichst gering sein.

Der Schwimmteich

Da der Schwimmteich möglichst algenfrei sein sollte, empfiehlt sich auch hier eine Analyse auf Phosphate. Will man lieber einen Schwimmteich kultivieren als ein Algenbiotop, empfiehlt sich auch, dafür zu sorgen, dass der Nitrit-Wert nicht zu hoch ist und dass der pH-Wert nicht zu hart ist. Hier empfiehlt sich am besten Leitungswasser. Der Vorteil bei Leitungswasser für den Schwimmteich ist, dass das Wasser frei von Bakterien ist und auch getrunken werden kann. Der Grenzwert für Phosphate im Leitungswasser beträgt 6,7 Milligramm pro Liter.

Der Gartenteich

Beim Gartenteich ist darauf zu achten, dass er nicht zu viele Algen ansetzt, ansonsten können die Pflanzen und Fische nicht mehr richtig atmen. Dabei ist auf den Phosphatgehalt und den Nitratwert im Besonderen zu achten. Ideal ist also Quellwasser aus einer nicht sauren Quelle. Oder geeignetes Grundwasser oder Regenwasser, das stets zugänglich ist.